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Kochen mit Ancha #3 Doce de Amendoim e Coco

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Hallo ihr Lieben… …und willkommen bei einer weiteren Folge „Kochen mit Ancha“. Generell habe ich festgestellt, dass die Mosambikaner herzhaftes Essen lieben. Wenn es dann aber mal etwas Süßes sein darf, dann muss es hier aber auch richtig süß sein. Ganz nach dem Motto: Ganz oder gar nicht. Eine auf den Straßen und auf Märkten sehr weit verbreitete und meine persönliche Lieblings-Süßigkeit ist das „Doce de Coco“, dicht gefolgt von dem „Doce de Amendoim“. Eigentlich das gleiche, nur einmal aus Kokosnuss und einmal aus Erdnüssen. Man füge noch ein paar Kilo Zucker hinzu – fertig. Naja, ganz so einfach ist es dann doch nicht. Aber zum Glück habe ich ja meine Ancha, die mich in das Geheimnis der Süßwarenherstellung mosambikanischer Hausfrauen eingeführt hat. Und ein kann ich euch verraten: Es ist werden mal wieder echte Handarbeit und Muskelkraft gefordert. 1.       „Doce de Amendoim“ Zutaten: -    ...

Salama - Meine Nacht im Makualand

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Hallo ihr Lieben! Letztes Wochenende hatte ich die Ehre eine Nacht etwas außerhalb von Pemba, sozusagen „auf dem Land“ zu verbringen. Ich wurde von unserer   „Empregada“ Sophia, die Kollegin von Ancha (u.a. bekannt durch die Serie „Kochen mit Ancha“;)), eingeladen bei ihr zu schlafen. Mein kleines Erlebnis will ich euch natürlich nicht vorenthalten und werde meinen Einblick in den sehr traditionellen Alltag einer mosambikanischen Frau mit euch teilen. Freitag, 20. Oktober 2017 17:00 Uhr Sophia hat Feierabend. Ich packe meine sieben Sachen und mache mich mit ihr auf den Weg zu unserer Chappa Haltestelle mit dem Namen „Antena“. Diesen Namen hat die Haltestelle den zwei großen Telefonmasten auf beiden Straßenseiten zu verdanken. Man muss aber in Mosambik einfach wissen, wo der Bus hält, denn nach einem Straßenschild, welches auf eine Haltestelle hinweist, oder einer Sitzbank, kann man hierlange Ausschau halten. 17:20 Bei „Controle“, direkt neben der Polize...

"The Liberty Project Afrika"

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Hallo ihr Lieben! Heute melde ich mich direkt von meinem "neuen" Arbeitsplatz, den ich in meinem letztem Artikel schon einmal erwähnt habe. Sooo neu ist dieser aber ehrlich gesagt gar nicht, denn mittlerweile mische ich auch schon seit gut zwei Wochen bei "The Liberty Project Africa" mit. Es ist also höchste Zeit euch auch mal von diesem Projekt zu berichten. In Mosambik wird es jeden Tag wärmer und wärmer (24-31 Grad, vor einem Monat waren es noch 21-28Grad), während es in Deutschland momentan immer  kälter, winterlicher und weihnachtlicher wird. Ich sehe schon den Tag meiner Rückreise kommen, wenn ich von der deutschen Kälte und dem weihnachtlichem Konsumwahnsinn überwältigt werde. Ein Glück, dass mein neuer Arbeitsplatz direkt (ich höre und sehe die Wellen) am Strand, genauer gesagt am Wimbe Beach, gelegen ist. Hier lässt es sich selbst die Mittagshitze problemlos aushalten. Doch fangen wir mal von vorne an...ich werde euch kurz erzählen, wie ich...

Frauen in Mosambik - Ohne Mann besser dran?

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Hallo ihr Lieben! In meinem heutigen Blogpost werde ich über die Rolle/Stellung von Frauen in Mosambik berichten. Ich finde es ist ein sehr interessantes, aber auch gleichzeitig ernstes Thema. Alle Informationen habe ich entweder während meines Aufenthalts selbst mitbekommen oder von zugezogenen oder einheimischen Mosambikanern erzählt bekommen. Daher garantiere ich auch nicht für die 100%ige Richtigkeit meines Artikels. Aber schließlich soll mein Blog ja auch ein Bericht meiner eigenen Erfahrungen sein und nicht Wikipedia Konkurrenz machen. Zurück zum eigentlichen Thema: Frauen in Mosambik. Seit jeher gab es in der afrikanischen Gesellschaft eine klare geschlechtsspezifische Arbeitsaufteilung. Den Männern oblag die Jagd, das Roden der Felder, das Zäune bauen, das Dach decken und der Hausbau. Die Frauen waren verantwortlich für das Sammeln wilder Früchte und Wurzeln, das Hacken, Jäten und Ernten, das Holzsammeln, Wasserholen, Kochen und die Kindererziehung. Unschw...

Typisch Mosambik #2

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Hallo ihr Lieben! Heute werde ich euch fünf weitere Dinge vorstellen, die ganz typisch und selbstverständlich für die Einwohner in Mosambik sind. Wenn man aber als Europäer in das Land reist, so wie ich, fallen sie einem direkt auf.  Ich will gar nicht lange um den heißen Brei herumreden, also lasst uns gleich anfangen. 6. Credito Bei uns in Deutschland wird/wurde das Festnetztelefon ja nach und nach von den Handys und Smartphones ersetzt und wird so langsam (meiner Meinung nach) überflüssig. Hier wurde die Generation Festnetztelefon einfach übersprungen, und man fing vor ein paar Jahren direkt mit der Handynutzung an. Nun kommen natürlich, wie sollte es anders sein, auch vermehrt Smartphones auf den Markt. Allerdings läuft hier nichts über die uns so bekannten Telefonverträge, wo du ein Paket aus SMS, Telefonminuten und Megabyte für einen bestimmten Betrag im Monat bekommst. Hier spielt sich alles über eine Art Prepaid ab, dessen System ich auch erstma...